Feierabend, Schritte zählen
Manchmal braucht es gar keine große Planung, um den Kopf frei zu bekommen – ein paar Schritte vor die Tür reichen völlig. Genau so begann auch diese kleine Feierabendrunde.
Startpunkt war Tombasi, von wo aus es gemütlich losging Richtung Gelinter Kiesbaggerei. Schon nach wenigen Minuten stellte sich dieses typische Draußen-Gefühl ein: frische Luft, ein weiter Blick über das Wasser der Baggerseen und das leise Rascheln der Bäume am Wegesrand. Perfekt, um den Arbeitstag hinter sich zu lassen.
Weiter führte der Weg über den Pellmasteg über die Niers. Hier lohnt sich immer ein kurzer Moment auf der Brücke – das ruhige Wasser, vielleicht ein paar Wasservögel, und plötzlich fühlt sich alles gleich ein bisschen entschleunigter an.
Von dort ging es weiter Richtung Burgruine Wachtendonk. Die alten Mauern erinnern daran, wie viel Geschichte in dieser kleinen niederrheinischen Landschaft steckt. Danach ein kurzer Schlenker durch das historische Ortszentrum mit seinen charmanten Gassen und Backsteinhäusern.
Und ja – auch echte Entdecker brauchen manchmal eine kleine Versorgungspause: Ein kurzer Abstecher zum Discounter im Gewerbegebiet durfte natürlich nicht fehlen. Expeditionen wollen schließlich gut vorbereitet sein. 😉
Frisch gestärkt führte der Rückweg wieder durch Wachtendonk zum Batzensteg, noch einmal über die Niers, bevor es schließlich über den Alten Gelinterweg zurückging. Die Abendstimmung lag langsam über den Feldern, das Licht wurde weicher, und die Schritte wurden ganz automatisch ruhiger.
Am Ende standen rund 16.000 Schritte auf dem Zähler – gar nicht schlecht für eine Feierabendrunde. Vor allem aber blieb das gute Gefühl, draußen gewesen zu sein: frische Luft, ein bisschen Geschichte, ein paar schöne Ausblicke und der Kopf wieder frei.
Manchmal sind es genau diese kleinen Touren, die zeigen:
Die Natur beginnt direkt vor der Haustür. Man muss nur losgehen.