Seit dem Umzug hat sich auch der Weg zur Fortuna verändert. Statt der gewohnten 45 Kilometer stehen nun nur noch 30 Kilometer auf dem Tacho. Ganz perfekt ist die Strecke noch nicht, hier und da gibt es sicher noch etwas Optimierungsbedarf. Aber schon jetzt zeigt sich: Das hat Potenzial.
Besonders angenehm wurde die Tour durch die Gesellschaft von Titan Dave, den ich über Komoot kennengelernt habe. Gemeinsam rollte es sich deutlich leichter durch die Landschaft. Schließlich gilt auch auf dem Rad: Geteiltes Leid ist halbes Leid, und geteilte Freude sowieso. Bei bestem Tourgefühl, netten Gesprächen und einer schönen Strecke stand der Weg zum Stadion fast schon im Mittelpunkt des Tages.
Die Ankunft in Düsseldorf sorgte dann zunächst für Vorfreude. Das Heimspiel sollte die Belohnung für die gelungene Anreise werden. Doch leider hatte Fortuna andere Pläne. Nach einer engagierten Tour folgte ein ernüchternder Fußballabend. Die Gastgeber mussten sich mit 0:2 geschlagen geben und ließen die Fans enttäuscht zurück.
Aber was soll's. Die Erinnerung an die schöne Fahrt bleibt, und die nächste Gelegenheit kommt bestimmt. Die neue Strecke macht Lust auf mehr, die Gesellschaft war top, und irgendwann wird auch der erste Heimsieg fallen. Vielleicht schon beim nächsten Spiel. Und wenn nicht, dann eben eine Woche später. Die Hoffnung fährt schließlich immer mit.
Fazit: Coole Tour, nette Begleitung, neue Perspektiven auf dem Weg zur Fortuna. Das Ergebnis auf dem Platz war zwar zum Vergessen, die Vorfreude auf den ersten Heimsieg der Saison aber längst nicht. Irgendwann wird er kommen. Bestimmt.